Interview - erster Eindruck unserer Azubis

Unsere Azubis Jan B. und Luis K. berichten über die ersten Wochen ihrer Ausbildung bei der BIT Brand GmbH

Anfang August traten sowohl Jan (19) als auch Luis (18) ihre Ausbildung im IT-Bereich unseres Unternehmens an. Jan verfolgt das Ziel der Anwendungsentwicklung und Luis begeistert sich für die Systemintegration. Beide schlossen zuvor ihr Abitur ab und entschieden sich bewusst für eine IT-Ausbildung.

In einem Interview verraten uns die beiden mehr über ihre Entscheidung zur Ausbildung, was ihre Erwartungen von uns sind und wie der Wechsel von der Schule ins Berufsleben war.

Zunächst wollten wir genauer wissen, was unsere Azubis Jan und Luis dazu geführt hat Interesse für die Anwendungsentwicklung/Systemintegration zu entwickeln.

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1) Was hat euch zu eurer Entscheidung geführt, genau diese Ausbildung zu machen, die ihr nun gestartet habt?

Luis: „Es fing mit dem frühen Umgang mit dem PC an. Ich bin damit aufgewachsen und ich habe mich immer mit PCs und mit dem System dahinter beschäftigt. Zunächst war ich Zuhause nur der „Haustechniker“ in dem Bereich. Ich konnte irgendwann alles Grundlegende, was Zuhause als Haustechniker möglich war. Ich habe mich gefragt, was es für weitere Sparten im Bereich der IT gibt. Somit kam ich zu dem Entschluss, dass ich über die Grundlagen hinaus gehen und mehr verstehen und lernen möchte.

Jan: „Bei mir hat es mit dem typischen „Zocken“ angefangen. Es hat mich früher geärgert, wenn eine Geschichte vom Computerspiel so schnell vorbei war. Es war immer mein Wunsch es fortzuführen, um weiterspielen zu können. Auf der Basis habe ich mich gefragt, was hinter diesen Programmen steckt.“

 

2) Wie ist euer Eindruck in den ersten Wochen bei uns gewesen?

Luis: „Ich kann sagen, dass hier alle sehr zuvorkommend sind und hier eine lockere Atmosphäre herrscht. Das macht vieles leichter. Nicht, dass hier jeder machen kann, was er will, aber man bekommt Freiraum Dinge zu entwickeln und Aufgaben zu meistern. Vorausgesetzt natürlich, es kommt etwas Produktives bei rum. Mit den Kollegen und meinem Ausbilder komme ich auch super klar.

Jan: „Da kann ich Luis nur zustimmen. Ich fühle mich ebenfalls sehr wohl und hier ist alles sehr familiär gehalten. Man hat die notwendigen Freiheiten und bisher kann ich mir sehr gut vorstellen, nach meiner Ausbildung hier weitermachen zu wollen.

 

3) Was konntet ihr bisher bei uns lernen beziehungsweise welche Aufgaben gab man euch?

Luis: „Da ist schon einiges zusammengekommen. Zum Beispiel habe ich viel zum Thema Lizenzmanagement gelernt. Es ist erstaunlich, dass man einfach alles lizensieren muss. Ich bekam erste Einblicke in die Netzwerkstrukturen, war an Planungen und Dokumentationen beteiligt. Erst vor kurzem habe ich für unseren neuen zweiten Standort die Gebäudepläne gezeichnet, mit den Anschlüssen und wo die Netzwerkschränke platziert werden. Natürlich kam auch immer wieder die Einrichtung von PCs und Programmen dazu.

Jan: „Bei mir hat sich zunächst erstmal alles um die Programmierung gedreht. Mit Unterstützung meiner Ausbilder lernte ich die ersten Schritte der C++ Programmierung und wie ein übersichtlicher Programmierungscode auszusehen hat. Bereits nach den ersten Wochen kann ich selbstständig einen Taschenrechner programmieren oder Spiele wie Tic Tac Toe oder Black Jack schreiben. Zudem bekomme ich vieles zum Thema Systemsicherheit vermittelt: Was es mit den Schnittstellen auf sich hat und wo zum Beispiel der Unterschied zwischen Linux und Windows liegt.

 

4) Wurden eure Erwartungen bisher bei uns erfüllt?

Luis: „Erfüllt und übertroffen! Ich hatte zunächst Angst, dass ich Aufgaben bekomme, die ich tagtäglich trocken runterarbeiten muss und dass diese Aufgaben nicht mal einen Sinn haben. Aber das Gegenteil ist eingetreten. Die Aufgaben sind super abwechslungsreich und jede meiner Aufgaben wirkt sich immer irgendwie auf das Unternehmen aus. Da entsteht direkt die Eigenverantwortung bei der Arbeit.

Jan: „Genau, wie Luis sehe ich das auch. Ich hatte die Sorge, dass einem durchgängig über die Schulter geschaut wird und man einfach Aufgabe für Aufgabe abarbeitet. Meine bisherigen Aufgaben haben mir aber gezeigt, dass ich genügend Freiraum habe und es keinesfalls trockenes Abarbeiten ist. Zudem herrscht hier nicht das typische Azubi-Klischee, nach dem Motto „Du musst jetzt Kaffee kochen“. Alle Aufgaben haben einen Sinn.

 

5) Was sind eure Erwartungen an den Rest des Ausbildungsjahres?

Luis: „Ich möchte auf jeden Fall von den Aufgaben her genauso weitermachen wie bisher. Dennoch erwarte ich, dass es im Laufe der Zeit immer anspruchsvoller wird, sodass ich mich schnell weiterentwickeln und zudem Erfahrungen sammeln kann. Gerne wäre ich im Laufe des Jahres so weit, dass man auf mich vertraut und ich Aufgaben erledigen kann ohne, dass meine Kollegen oder mein Ausbilder sagt „Komm, dann gehen wir das jetzt nochmal gemeinsam durch.“. Die steigende Eigenverantwortung wäre auf jeden Fall meine Erwartung.

Jan: „Da jetzt erstmal der fünfwöchige Schulblock stattfindet, hoffe ich, dass ich mich im Anschluss danach wieder schnell in die Themen einfinde. Meine Erwartung geht auch Richtung mehr Verantwortung und anspruchsvollere Aufgaben. Außerdem hoffe ich, dass ich mich im Laufe des Jahres intensiv mit BOPS (Output Management Software) auseinandersetzen darf.

 

6) Wie war für euch der Wechsel vom Schulleben in das Berufsleben?

Luis: „Es war leichter als gedacht. Man findet sich schnell ein. Das einzige, was mir zu Beginn etwas schwergefallen ist, ist der Wechsel von „Sie“ auf „Du“. Die meisten Kollegen und Vorgesetzten sind älter als ich und boten mir direkt das „Du“ an.

Jan: „Mir fiel der Umstieg überhaupt nicht schwer. Das Arbeitsleben ist viel besser als die Schule.

 

7) Freut ihr euch denn ein bisschen auf den ersten Schulblock, der euch im November erwartet?

Luis und Jan: „Wir sind gespannt darauf, was wir dort lernen werden. Hoffentlich etwas, das wir dann auch hier anwenden können. Aber ansonsten würden wir gerne lieber hier weiterarbeiten, statt zur Schule zu gehen.

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Wir als Unternehmen freuen uns, dass unsere Azubis Jan und Luis einen guten Einstieg erleben durften und sie sich bei uns wohlfühlen. Mit dem Engagement und der Lernbereitschaft, die die beiden zeigen, sind wir zuversichtlich in drei Jahren ausgebildete IT-Experten bei der BIT begrüßen zu dürfen.

Wir wünschen Jan und Luis weiterhin viel Erfolg und Motivation und viel Spaß im anstehenden ersten Berufsschulblock.

Jan Breiter (links), Luis Krause (rechts)

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