Personalisierung mit dem Inkjet-Druck

Inkjet-Druck für eine präzise Personalisierung 

Durch eine Positionierung des Drucks mittels eines gezielten Tintenstrahls eignet sich das Inkjet-Verfahren insbesondere für die Personalisierung. Kuverts können direkt adressiert werden ohne, dass der Umschlag mit einem Adressfenster ausgestattet ist. Bei Katalogen werden Adressen per Inkjet direkt auf ihren White-Space-Flächen aufgebracht (s. Bild). Jede Adressfläche wird dabei mit den im Datenstrom angegebenen unterschiedlichen Empfängeradressen bedruckt. Zusätzlich sind individuelle Frankaturklischees möglich (wie zum Beispiel die Dialogpost-Welle).

   

Wie funktioniert der Inkjet-Druck?

Mit dem Inkjet-Verfahren werden Texte oder Bilder gezielt auf Papier aufgedruckt. Für das Verfahren wird ein Tintenstrahldrucker verwendet, der feine Tintentröpfchen / -strahle gezielt auf das zu bedruckende Objekt spritzt. Die Düsen des Druckkopfes berühren bei diesem Vorgang nicht das Druckmaterial. Lediglich bewegt der Drucker auf der von einem Schrittmotor betriebenen Schiene den Druckkopf quer und das Druckmaterial in eine vertikale Richtung. Um die Druckgenauigkeit zu gewährleisten, müssen die Motoren in Mikroschritten arbeiten. Zeitgleich muss der Drucker sich synchron zum vorgegeben Datenstrom bewegen. Dabei hilft ein sogenannter Inkrementalgeber, der durch Abtasten des Bandes die Lage des Materials identifiziert und steuert.

Es unterscheiden sich zwei verschiedene Arten des Inkjet-Drucks:

Continuous Inkjet: Druck mit einem kontinuierlichen Tintenstrahl

Bei dieser Methode wird ein Tintenstrahl mithilfe eines piezoelektrischen Wandlers erzeugt, sodass Tintentropfen gleichmäßig austreten. Anschließend werden diese Tropfen mit einer Ladeelektrode elektrostatisch aufgeladen. Über eine darauffolgende Ablenkelektrode werden die Tropfen entsprechend zum Druckbild gelenkt. Nicht verwendete Tinte wird beim Druckkopf abgefangen, zurückgeleitet und wiederverwendet.

Drop on Demand: Druck mit einzelnen Tintentropfen

Bei dieser Technik wird ungebrauchte Tinte nicht zurückgeleitet, wie beim Continuous Inkjet, sondern genau so portioniert, wie sie für das Druckbild benötigt wird. Um das zu realisieren, werden zum Beispiel BubbleJet-Drucker verwendet. Oberhalb der Düse befindet sich eine Heizkomponente, die Hitzebläschen erzeugt und durch deren Druck einzelne Tintentropfen aus der Düse gepresst werden.

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